OUTDOOR CAMPING
  • OUTDOOR CAMPING

    Wildcampen ist theoretisch verboten – aus Naturschutzgründen. Wer’s trotzdem wagt, schläft in einer rechtlichen Grauzone, da man sich immer darauf berufen kann, nur zu pausieren oder, laut Fachjargon, zu „lagern“. Wir haben zwei Spots recherchiert, an denen Sie auf Nummer sicher gehen und zum Outdoor campen sogar richtig willkommen sind.

     

    Pfälzer Wald

    Im Pfälzer Wald bieten entlang des Wanderweges „Südliche Weinstraße“ sieben sogenannte Wildnis-Camps Platz für jeweils sechs Zelte. Die Camps liegen zwischen der Ruine Guttenberg im Süden und dem höchsten Berg des Pfälzerwalds, dem Kalmit auf 673 Metern Höhe. Es bietet sich also an, sie auf einer Tour innerhalb von sieben Tagen abzuklappern. Willkommen im Waldhotel: Jedes Camp ist mit einem Toilettenhäuschen ausgestattet, außerdem ist es erlaubt, mit Totholz Feuer zu machen und auch ein entsprechendes Plätzchen mit Holzbänken findet sich in jedem Camp. Hier bleiben also keine Trekking-Wünsche offen.  Die Camps sind online zu buchen und von April bis Oktober für Gäste geöffnet.

     

     

    Waldseilgarten Höllschlucht

    Der Waldseilgarten Höllschlucht bietet verschiedene verrückte Schlafplätze: Sowohl im Baum, als auch im Iglu oder im Fels können sie es sich gemütlich machen. So gibt es ein Areal, in dem in zahlreichen Baumkronen Plattformen installiert wurden, auf denen Sie nächtigen und den Ausblick genießen können. Im Winter können Sie in bereits gefertigten Iglus übernachten – eine einmalige Erfahrung. Für den richtigen Adrenalin-Kick geht’s hoch hinaus: Auf Felsvorsprüngen befinden sich ebenfalls einige Plattformen. Ein Teil dieser schwebt frei in der Luft. Natürlich werden Sie ausreichend gesichert – ganz günstig ist der Spaß zwar nicht, aber Sie können noch ewig davon berichten.